YinYang

Die Grundlage aller „Diagnostik“ ist die Gesetzmäßigkeit von Yin und Yang und den 5 Wandlungen.                                                                                           Aus jahrtausendelangen Beobachtungen der Natur, Tier und Mensch ging die Theorie von Yin und Yang, den 5 Elementen und wie sie in uns und in der Natur wirken, hervor. Das Ziel war herauszufinden, wie der Mensch im Einklang mit der Natur leben und überleben kann.

YIN und YANG

Yin und Yang sind zwei verschiedene Polaritäten. Sie sind voneinander abhängig und wechseln ineinander über. Das eine kann ohne das andere nicht existieren.
So wie es keinen Tag ohne Nacht gibt, kein hell ohne dunkel, kein kalt ohne warm…

In der höchsten Ausdehnung des einen ist bereits ein Bruchteil des anderen vorhanden.
So wie man an heißen Hochsommertagen bereits den kommenden Herbst fühlen kann.

Yin und Yang sind Gesetzmäßigkeiten, die in allem was ist, „herrschen“.
So wie nach dem Frühling der Sommer folgt und dem Herbst der Winter.
So wie ein Baum im Herbst seine Blätter fallen lässt um bereit für den Winter zu sein.
Dann zu ruhen und Kräfte zu sammeln um im Frühling wieder voller Kraft neue Triebe sprießen lassen zu können.

Yin steht mitunter für

  • Ruhe, Kraft, Regeneration,
  • für nähren, kühlen und befeuchten…
  • für das Innere,
  • es steht für die Nacht, den Winter, den Schatten und für den Mond

Yang steht mitunter für

  • Bewegung und wärmen, für Aktivität,
  • beschützen und transportieren,
  • für den Tag, den Sommer, das Licht und die Sonne …
  • für das Äußere, …

Yin wird gestärkt durch Ruhe und erholsamen Schlaf.
Barbara Temelie sagte immer so schön und kurz:“ Yin stärkst du durch „Lassen“ und Yang durch „Tun“!“
Yin zu bewahren erfordert gerade in der heutigen Zeit enorme Konsequenz.
Die Weisen im alten China lebten im Einklang mit der Natur und wussten so ihr Yin zu bewahren.
Sie zogen sich zurück, wenn die Sonne es tat, und standen mit ihr auf. Sie ruhten im Winter und bewirtschafteten im Frühling die Felder. Sie übten Qi Gong, Tai Qi und andere ganzheitliche Körperübungen und stärkten so fortwährend ihr Yin. Die Kunst sich im Einklang mit den Jahreszeiten zu ernähren war ihnen in die Wiege gelegt worden.
Doch der Fortschritt in unserer hochtechnisierten Welt und die Wirtschaft machen in der schnelllebigen Zeit auch – oder gerade vor China und Japan nicht Halt.
Und mehr und mehr verlieren auch diese Völker die Kunst im Einklang mit der Natur und sich selbst zu leben.

Yang wird gestärkt durch jegliche Art von Aktivität und auch durch erwärmende Nahrungsmittel.  Yang kann man „schneller“ bzw. etwas einfacher wieder stärken, wenn es geschwächt ist.  Darum gilt es sich an folgenden chinesischen Spruch zu halten: „Sei dir bewusst um die Kraft des Yang, doch achte und bewahre stets dein Yin!“

Wir sollten versuchen es der Natur gleich zu tun und speziell im Winter auf ausreichende Ruhephasen achten, um für neue Anforderungen unseres täglichen Lebens neue Kräfte zu sammeln.
Und um fit für den kommenden Frühling sein zu können.